Poetische Ornithologie, tschiep.

Es ist soweit! Die wunderschöne Anthologie Poetische Ornithologie – Zum Flugwesen in der Literatur ist erschienen.
Alles begann mit einem Seminar zum Flugwesen in der Literatur, geleitet von der Samuel Fischer-Gastprofessur in Gestalt der österreichischen Autorin und bildenden Künstlerin Teresa Präauer. Weiterlesen „Poetische Ornithologie, tschiep.“

Maronenmann und Glühweingirl

Der 27. Dezember mag für die meisten Menschen ein ganz normaler Nachweihnachtstag gewesen sein. Wahrscheinlich waren die meisten Leute vom Weihnachtsfest noch kugelrund gefuttert, vom Glühwein verkatert oder aber auch von der geballten Ladung Familie genervt. Vielleicht sehnten sie das neue Jahr, eine wärmere Jahreszeit oder die große Silvesterparty herbei.
Für Emma war der 27. Dezember jedenfalls kein gewöhnlicher Tag zwischen den Feiertagen. Weiterlesen „Maronenmann und Glühweingirl“

Ein Märchen

Auf der Spitze eines hohen Berges lebte einst ein Junge. Den Berg hatte er sich als Zuhause gewählt, weil er von hier den besten Ausblick über die sattgrüne Landschaft genießen konnte. Die meiste Zeit war der Junge allein auf seinem Berg, denn das Dorf, in dem seine Freunde und Familie lebten, lag weit unten im Tal und der Weg hier hinauf war lang und beschwerlich und dauerte mehrere Tage. Weiterlesen „Ein Märchen“

Für ein Kind namens Philipp, das ohne Bärchenwurst erwachsen werden musste

Ein Erfahrungsbericht über tiefgreifende Traumata, die westdeutschen Dorfgören vorbehalten sind.

Eigentlich war ich ein nahezu rundum glückliches Kind. Obwohl ich ständig gebettelt habe, ich hätte gerne einen großen Bruder, bin ich leider bis heute ein Einzelkind geblieben. „Du bist uns mehr als genug!“, sagten meine Eltern mir stets abwehrend, wenn ich sie mal wieder anflehte, in die Nachwuchsproduktion zu gehen. Ein Kompliment – zweifelsohne. Weiterlesen „Für ein Kind namens Philipp, das ohne Bärchenwurst erwachsen werden musste“

Der blinde Fleck oder Tagebuch einer schmerzlich Übersehenen

Da, wo der Sehnerv auf die Netzhaut trifft ist der blinde Fleck, ein winzig kleiner Bereich, auf dem es keine Zapfen und Stäbchen gibt. Weil mensch aber nur schlecht mit Lücken im Bild umgehen kann, rechnet das Hirn dazu, was es nicht sieht, anhand der Umgebung. Das ist eine ganz erstaunliche Leistung, finde ich. Weiterlesen „Der blinde Fleck oder Tagebuch einer schmerzlich Übersehenen“